conserv-a-tweet: #Schäuble-s #Steuervermeidungsverständnis

Steuerliche Konzerninteressen stoßen auf ausdrückliches Verständnis beim Minister der Finanzen der Bundesrepublik Deutschland – auch wenn sie auf Steuerverschiebung zum Zwecke letztlicher -vermeidung ausgerichtet sind. Ein Einblick ins Schäuble’sche Amtsverständnis

(, ) auf Frage, ob von -n hinnehmbar: „Ja was macht ein Konzern?! Der Vorstand eines […] Unternehmens […] ist dem Unternehmen verpflichtet. So wie der Finanzminister natürlich auch […] den Interessen der Bundesrepublik Deutschland verpflichtet ist. Tut er das nicht, verletzt er seine Verpflichtungen sträflich. Macht er sich… ähm- wird- erstes Mal werden ihn die Eigentümer feuern… möglicherweise macht er sich auch wegen Untreue strafbar!“

-s Ausführungen stammen aus im Rahmen der „Steuerfrei – Wie Konzerne Europas Kassen plündern“ auf .

Das Interessante daran ist der anfängliche zwischen den eines -s und des -s.

beantwortet die Anfangsfrage also mit einer verständnisvoll-neoliberalen für das kritisierte ! Und durch seinen ordnet er sich noch wie selbstverständlich in dieses System der ein!

möchte später – mit konfrontiert – noch klarstellen: „Steuerberatung ist ein seriöser Beruf. Man muss ja den Menschen helfen, ihre steuerlichen Angelegenheiten zu erfüllen und man muss den Unternehmen natürlich auch helfen, die günstige steuerliche Gestaltungsmöglichkeit zu suchen[…]. Man ist nicht verpflichtet, äh möglichst so viel Steuern bezahlen, wie man-, wenn man legal auch weniger bezahlen könnte[…]. Wirtschaften beruht ja darauf, unter möglichst günstigen Kosten möglichst gut zu produzieren, um am Markt erfolgreich zu sein.“

gesteht letztlich noch zu: „Aber die Übertreibungen sind das Problem.“ |

Wir halten fest: Den „Menschen“ sollen seriöse also bei der Erfüllung „ihre[r] steuerlichen Angelegenheiten“ behilflich sein. Den sollen sie wiederum beim Aufspüren der „günstige[n] steuerliche Gestaltungsmöglichkeit“ zu eilen.

Wir erkennen: sollen „erfüllen“ – „günstig steuerlich gestalten“. So definiert also !

Ach ja: Nur „übertriebene“ durch ist für schon irgendwie problematisch. kommt sowas aber schon mal vor…

@SolidarBlog, am 23. Juli 2014, auf einander folgend und wo geboten nachträglich um Zusammenhänge ergänzt: um 18:17 Uhr, 18:24 Uhr, 18:28 Uhr, 18:33 Uhr, 18:37 Uhr, 18:38 Uhr, 18:51 Uhr, 18:54 Uhr, 19:16 Uhr, 19:27 Uhr, 19:32 Uhr, 19:38 Uhr, 19:41 Uhr, 19:45 Uhr, 20:03 Uhr, 20:05 Uhr, 20:08 Uhr, 20:12 Uhr

Wie aussagekräftig Interviewpassagen des bundesdeutschen Finanzministers im Rahmen einer Dokumentation doch ausfallen können – da weiß man doch, woran man ist. Dass Herr Schäuble sein Amtsverständnis dem Pflichtgefühl der Unternehmensvorstände gegenüber ihren AnteilseignerInnen anzugleichen versucht, gesteht er selbst ein. Ob das im Sinne des Souveräns ist, dem er in einer repräsentativ-parlamentarischen bundesdeutschem Demokratie untersteht, darf hingegen arg bezweifelt werden.

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