conserv-a-tweet: #PPP = Public-Private-Pampering

Private Wirtschatsinteressen mit öffentlichen Geldern, d.h. Steuergeld, ganz „partnerschaftlich“ pampern – das ist ÖPP (Öffentlich-Private Partnerschaft) bzw. PPP (Public-Private Partnership) in Kurzform. Politik verschiebt Kosten in die Zukunft, Privatwirtschaft ohne Risiko.

/ () wollte „Bedenkenträger am Wegesrand liegen lassen“ – zusammen mit u.a. ihrem ! |
Für schamlose / strich der diesbezüglich erfahrene () ein von 15.000 € ein. |
Heribert Leutner benennt das von ihm beim Bau der Elbphilharmonie in Kauf genommene „Risiko[…]: dass der private Partner motiviert ist, seinen Gewinn zu maximieren – zu Lasten des öffentlichen“ |
„Öffentlich-Private Partnerschaften“ (, engl. ) privatisieren und sozialisieren die großer Bauprojekte – letztlich ist das nur für einen der beiden „Partner“ vorteilhaft!

@SolidarBlog, am 4. Juli 2014, auf einander folgend und wo geboten nachträglich um Zusammenhänge ergänzt: um 15:29 Uhr, 15:35 Uhr, 15:43 Uhr, 15:57 Uhr

Der auf Wikipedia beschriebene Zielkonflikt zwischen einer in einer (gerade auch: repräsentativen) Demokratie gebotenen Gemeinwohlorientierung der Politik und dem systemisch immanenten und gewünschten Gewinnmaximierungsstreben der beteiligten privatwirtschaftlichen Unternehmen manifestiert sich in nur einseitig lukrativen Exklusivverträgen, die ebenso zum Monopol neigen wie sie das Unternehmensrisiko fast gänzlich ausschließen wollen.

Für HaushaltspoltikerInnen mit der sog. „öffentlichen Hand“ – wohlgemerkt: nicht für den Steuerzahler – ergibt sich nur ein scheinbarer Vorteil: Die Kosten für Prestigeprojekte würden im Idealfall (also so ganz und gar nicht wie bei der „Elb-PPP-hilharmonie„!) zeitlich gedehnt und die Bauzeit potentiell gestrafft.

Den (fraglos öffentlich realisierte Bauvorhaben nicht gerade ins beste Licht rückenden) BER-Flughafen nachträglich zur „wertneutralen Optimierung der Beschaffung“ in ein PPP-Projekt umgewandelt sehen zu wollen (in Form eines Was-wäre-wenn), ist da kaum mehr als ein markantes Beispiel für Lobbyarbeit aus der Feder des Vorstandsmitglieds Heino von Schuckmann des Bundesverband Public Private Partnership (BPPP).

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